Automechanika Frankfurt lockt mit neuen Formaten

Zukunftsthemen, Networking und Nachwuchsförderung – die Automechanika Frankfurt bietet vom 8. bis zum 12. September eine Vielzahl an neuen Angeboten.
Foto: Messe Frankfurt

E-Mobilität, Digitalisierung, KI, Software defined Vehicles, neue Mobilitätskonzepte und Nachhaltigkeit – die Automechanika Frankfurt widmet sich in diesem Jahr zentralen Herausforderungen des Automotive Aftermarkets. Als internationale Leitmesse für Werkstätten, Industrie und Handel stellt sie vom 8. bis zum 12. September 2026 stellt sie neue Technologien und Services in den Mittelpunkt und bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung.

Neue Schwerpunkte und Kooperationen

Erstmals kooperiert die Messe mit dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), um den markengebundenen Aftermarket zu stärken. So organisiert der VDIK die neue Dialog- und Veranstaltungsreihe „Road to Automechanika“, die mit drei Events in Berlin und Frankfurt auf die Messe vorbereitet. Diskutiert werden aktuelle Aftersales-Themen wie Fahrzeugdaten, Assistenzsysteme und Servicemanagement.

Ein zentraler Themenschwerpunkt der kommenden Automechanika ist das Software Defined Vehicle. Dazu erklärt Olaf Mußhoff, Director Automechanika Frankfurt: “Im neuen Forum ‚HighTech4Mobility‘ in der Festhalle stehen Themen wie ein effektives Lifecycle Management, Advanced Driver Assistance Systems (ADAS), autonomes Fahren, Datenmanagement, Cybersecurity und In-Car-Entertainment im Mittelpunkt.“ Eingeladen sind Softwareunternehmen, OEM, Branchenexperten, um über Strategien, Innovationen und neue Geschäftsmodelle für den Aftermarket zu diskutieren.

Praxisnahe Formate und Zielgruppen

Für Motorsport- und Offroad-Interessierte gibt es zwei neue Formate: Die Automechanika Pitlane, eine 200 Meter lange Boxengasse unter den Arkaden der Halle 4, bietet Live-Action mit Rennfahrzeugen und Challenges, während der Experience Park (vor Hallen 9 und 11) mit Monstertrucks, Unimog-Parcours und einem Überschlag-Simulator aufwartet. Testfahrten mit E-Fahrzeugen und alternativen Antrieben finden wie gewohnt auf dem Future Mobility Park statt.

Die Classic Alliance, eine Initiative mit dem internationalen Oldtimerverband Fiva und den Unternehmen Bosch, DAT, Eucon und Rowe, richtet sich an Oldtimer-Experten. Geplant sind Live-Restaurierungen, Fachvorträge und Netzwerkmöglichkeiten. Ein Höhepunkt ist die Verleihung des „Goldenen Klassikers“ durch Auto Bild Klassik am 8. September.

Das Format „Ambition“ spricht gezielt die Generation Z und Alpha an. Unter dem Motto „What’s up next?“ sollen hier Karriereperspektiven, technologische Impulse und Entertainment aufeinandertreffen. Wolfgang Weyand, Director Automechanika Special Events erklärt: “Größer, sichtbarer und mit einem starken Partnernetzwerk, unter anderem mit Eintracht Frankfurt, Meyle, dem Schrauberblog und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main und allen führenden berufsbildenden Verbänden, geht das Format in die zweite Runde.“

Internationale Expansion

Dieses Jahr findet die Automechanika insgesamt an 14 internationalen Standorten statt. Erstmals zu Gast ist die Messe in Indonesien (24.–27. September 2026). Der südostasiatische Markt gilt mit 280 Millionen Einwohnern und einer wachsenden Automobilproduktion als zukunftsträchtig. Analysten prognostizieren eine Verdopplung des Aftermarket-Volumens auf 64 Mrd. USD innerhalb der nächsten zehn Jahre.

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