
Mit der Gründung einer Tochtergesellschaft in der Schweiz vollzieht der deutsche Automotive-Chemie-Spezialist Liqui Moly einen weiteren Schritt seiner aktuellen Internationalisierungsstrategie. Die Liqui Moly Schweiz AG hat Anfang des Jahres ihre operative Tätigkeit aufgenommen und übernimmt in diesem Markt die Funktion des offiziellen Importeurs. Ihren Sitz hat die neue Gesellschaft in Baar (ZG) an der Zugerstrasse 77. Von dort aus steuert das Unternehmen seine Aktivitäten im Schweizer Markt.
Zum Geschäftsführer der neuen Firma wurde Mauro Lazzarini ernannt, der zuvor in der Geschäftsleitung der LKQ Rhiag tätig war. „Er bringt umfassende Marktkenntnisse sowie langjährige Erfahrung im nationalen und internationalen Geschäft mit“, sagt Salvatore Coniglio, Geschäftsführer der Muttergesellschaft Liqui Moly GmbH. Nach seinen Worten biete der Schweizer Markt erhebliches Potenzial. „Mit einer eigenen Landesgesellschaft können wir unsere Aktivitäten gezielter steuern und die Marke noch stärker positionieren“, so Coniglio.
Fokus auf Wachstum und Marktdurchdringung
Mit der neuen Organisation will Liqui Moly laut aktueller Pressemitteilung die Präsenz im Schweizer Markt ausbauen und zusätzliche Marktanteile erschließen. Im Zentrum stehen dabei die Kernsegmente Automotive, Motorrad, Nutz- und Industriefahrzeuge sowie Agrar, in denen das Unternehmen ein umfassendes Sortiment an Motorölen, Additiven und Fahrzeugpflegeprodukten anbietet.
Bei der Marktbearbeitung helfen soll die neue internationale Kampagne „For the Drivers“, mit der sich Liqui Moly an professionelle Anwender sowie an eine wachsende Community von Auto- und Motorrad-Enthusiasten wendet. „Neben dem klassischen Vertrieb wollen wir die Nähe zu unseren Kunden und zur Community weiter stärken“, erklärt Mauro Lazzarini. Gleichzeitig wird in der Schweiz ein lokales Technical-Support-Team aufgebaut. Man setzt damit bewusst auf Nähe zur Werkstatt sowie auf qualitativ hochwertige Beratung als Differenzierungsfaktor im Markt.
Stärkung der internationalen Struktur
Die Gründung der Liqui Moly Schweiz AG ist Teil der übergeordneten Wachstumsstrategie des Schmierstoffspezialisten, die eine stärkere Internationalisierung und eine direkte Marktbearbeitung in bestehenden Kernmärkten vorsieht. Sie ist die neunte ausländische Tochtergesellschaft neben Dependancen in Südafrika, Spanien und Portugal (zusammengefasst als Liqui Moly Iberia), USA, Italien, Frankreich, Australien, Großbritannien und Österreich. „Durch die lokale Präsenz können Marktbedürfnisse schneller erkannt, Partnerschaften gezielter entwickelt und das Sortiment optimal an die Anforderungen des Schweizer Marktes angepasst werden“, erläutert Lazzarini.
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