
Stickoxidsensoren zählen zu den zentralen Komponenten moderner Abgasnachbehandlungssysteme. Sie überwachen die Konzentration von Stickoxiden (NOx) im Abgas und übermitteln die Messwerte an das Motorsteuergerät. Dieses steuert auf Basis der Sensordaten die Dosierung der Harnstofflösung AdBlue im SCR-System, um die Stickoxide in Stickstoff und Wasser umzuwandeln.
In der Regel kommen bei Euro-6-Fahrzeugen zwei NOx-Sensoren zum Einsatz: Ein Sensor vor dem SCR-Katalysator erfasst die Stickoxidkonzentration im Abgas und ein zweiter kontrolliert hinter dem Katalysator die Wirksamkeit der Abgasreinigung.
Fällt ein Sensor aus, wird die Funktion der Abgasnachbehandlung eingeschränkt. Im schlimmsten Fall lässt sich das Fahrzeug anschließend nur noch im Notlauf fortbewegen. Zudem lassen sich viele DPF-Fehler auf schadhafte oder träge gewordene NOx-Sensoren zurückführen.
100 neue Referenzen für 40 Millionen Pkw
Mit der Programmerweiterung reagiert Valeo auf den wachsenden Ersatzteilbedarf einer großen Zahl alternder Euro-6-Dieselfahrzeuge. Trotz rückläufiger Neuzulassungen bleibt der Bestand an Dieselfahrzeugen in Europa hoch. Mit den 100 neuen Referenzen deckt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge mehr als 40 Millionen Pkw in Europa ab.
Die neuen NOx-Sensoren ergänzen das bestehende Sensorenprogramm von Valeo, das inzwischen mehr als 2.000 Referenzen umfasst. Neben einer breiten Fahrzeugabdeckung bietet Valeo Werkstätten technischen Support und Unterstützung bei Einbau und Wartung der Komponenten.
