
MAN will bis 2030 seine eigenen Investionen ins Servicenetz deutlich erhöhen. Bereits im Frühjahr hatte man bereits Investitionen von 300 Mio. Euro angekündigt. Nun wollen Händler, Servicepartner und Importeure weitere rund 400 Mio. Euroin ihre europäischen MAN-Servicestandorte stecken. Geplant sind neue Stützpunkte, die Modernisierung bestehender Betriebe sowie Maßnahmen zur Verbesserung der regionalen Netzabdeckung und Servicequalität.
Rund ein Drittel der geplanten Investitionen soll gezielt in Elektromobilität und Digitalisierung fließen. Dazu zählen Hochvolt-Schulungen für Servicebeschäftigte, Batteriereparaturzentren sowie öffentlich zugängliche Ladepunkte an MAN-Niederlassungen.
„Die Investitionen sind in ihrer Größe beispiellos in der Geschichte von MAN.
Es ist ein kraftvolles Programm von MAN und seinen Partnern, die mit ihrem
geplanten zusätzlichen Engagement ihr Vertrauen in unsere Produkte und
auch die Marke insgesamt sehr deutlich unterstreichen. Unsere Kunden
werden davon profitieren und wir werden sie perspektivisch mit einem noch
besseren Service unterstützen können“, so Friedrich Baumann, Vorstand
für Sales und Customer Solutions bei MAN.
MAN-Werkstatt in unter 30 Minuten erreichbar
Mit dem Ausbau will MAN zugleich die Wege zur Werkstatt verkürzen. Künftig sollen fast 80 Prozent der Kunden einen MAN-Servicestandort innerhalb von weniger als 30 Minuten Fahrzeit erreichen können. Dieses Ziel gilt unter anderem für Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Spanien und die Türkei. In besonders logistikintensiven Regionen sollen dafür auch neue Servicestützpunkte entstehen.
Erste Projekte sind bereits angelaufen: Nahe Lissabon entsteht eine neue MAN-eigene Vertriebs- und Service-Niederlassung. In Kaunas in Litauen will die Adampolis Group noch 2026 einen neuen Standort eröffnen, der laut MAN zu den größten Vertriebs- und Servicebetrieben der Marke in Europa zählen soll.



