Sicherheit ist das wichtigste Argument für Premium-Winterreifen

Eine aktuelle Umfrage von Reifenhersteller Bridgestone zum Thema „Winterreifen“ zeigt, wie deutsche Autofahrer mit ihren Winterreifen umgehen, welche Risiken sie auf winterlichen Straßen besonders ernst nehmen und was ihnen beim Reifenkauf wichtig ist.
Foto: Bridgestone

Die größte Gefahr im Winter sehen Autofahrer sehen in abgefahrenen Reifen. Wenn Nässe, Schnee und Eis die Straßenverhältnisse im Winter verändern, kommt es besonders auf den richtigen Kontakt zur Fahrbahn an. Diesen stellen allein die Reifen her – und damit müssen wenige Quadratzentimeter Aufstandsfläche ausreichen, um Brems-, Lenk- und Antriebskräfte zuverlässig auf die Straße zu übertragen. Umso wichtiger sind die passende Bereifung und deren Zustand.

Mehr als jeder Dritte (36,5 Prozent) nennt abgefahrene Reifen beziehungsweise eine zu geringe Profiltiefe als größtes Risiko beim Autofahren im Winter. Vereiste Straßen folgen für mehr als jeden Vierten (28,3 Prozent) auf dem zweiten Platz. Etwa jeder Fünfte (21,5 Prozent) sieht Sommerreifen im Winter als größte Gefahr. Umso bemerkenswerter ist, dass ungeeignete Bereifung offenbar dennoch keine Seltenheit ist. Fast die Hälfte der Befragten (44,3 Prozent) geben an, schon einmal mit ungeeigneten Reifen bei Schnee unterwegs gewesen zu sein.

Regelmäßiger Reifencheck

Ein Großteil der Autofahrer behält den Zustand der eigenen Winterreifen im Blick. Knapp die Hälfte (48,9 Prozent) überprüft Zustand und Profiltiefe bei jedem Reifenwechsel und damit zweimal im Jahr. Weitere 41,1 Prozent kontrollieren ihre Reifen mehrmals pro Saison. Nur jeder Zehnte (10 Prozent) wird erst aktiv, wenn etwas Ungewöhnliches beim Fahren auffällt.

Gut zu wissen: In Deutschland schreibt der Gesetzgeber eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor. Aus Sicherheitsgründen empfehlen viele Experten jedoch, das Reifenprofil nicht bis zu diesem Grenzwert abzufahren. 

Die individuelle Fahrweise ist ein maßgebender Faktor für sicheres Fahren im Winter. Das spiegelt sich auch im Verhalten der Autofahrer wider: Mehr als jeder Dritte (34,2 Prozent) gibt an, aufgrund seiner Reifen im Winter langsamer zu fahren. Noch etwas mehr Befragte passen den Sicherheitsabstand an (37,0 Prozent). Weitere 11,4 Prozent verzichten bei starkem Winterwetter möglichst auf Autofahrten und fahren nur, wenn es notwendig ist.

Sicherheit entscheidet Reifenkauf

Mit der Frage nach einem neuen Reifensatz beschäftigen sich die meisten Autofahrer in mehrjährigen Abständen. Knapp die Hälfte der Befragten (48,9 Prozent) denkt alle drei bis fünf Jahre über einen Reifenkauf nach, jeder Dritte (33,3 Prozent) bereits alle zwei bis drei Jahre. 12,3 Prozent beschäftigen sich erst nach sechs Jahren oder später mit einem Reifenkauf. Nur 5,5 Prozent machen einen Neukauf ausschließlich von einem Reifenschaden oder einem Fahrzeugwechsel abhängig. Dabei sollte nicht allein die Profiltiefe darüber entscheiden, wann ein neuer Reifensatz fällig wird.

Auch das Alter spielt eine Rolle, da sich die Materialeigenschaften mit der Zeit verändern. Winterreifen werden im Lauf der Zeit härter und dadurch weniger elastisch. Diese Elastizität ist jedoch für zuverlässigen Grip entscheidend, denn bei niedrigen Temperaturen sollen die Profilblöcke und feinen Lamellen flexibel bleiben und sich mit der Fahrbahn möglichst stark verzahnen. Der ADAC empfiehlt, Winterreifen nicht länger als acht Jahre zu verwenden.

Dass Sicherheit beim Reifenkauf einen hohen Stellenwert besitzt, zeigt auch die Frage nach den Kosten. Fast zwei Drittel der Befragten (61,7 Prozent) würden einen notwendigen Winterreifenkauf nicht aus Kostengründen verschieben. Entsprechend steht auch bei der Entscheidung für Premiumreifen Sicherheit an erster Stelle. Für mehr als jeden dritten Autofahrer (39,7 Prozent) ist mehr Sicherheit das wichtigste Argument für einen Premiumreifen. Knapp jeder Vierte (23,3 Prozent) nennt eine bessere Leistung bei Nässe und schlechtem Wetter.

Für 16 Prozent der Befragten spielt hingegen eine geringere Geräuschentwicklung eine entscheidende Rolle. Dieser Aspekt gewinnt insbesondere im Zuge der Elektromobilität an Bedeutung: Da bei Elektrofahrzeugen die Geräusche des Verbrennungsmotors entfallen, werden Abroll- und Reifengeräusche im Fahrzeuginnenraum stärker wahrnehmbar.

Premium-Performance

Bridgestone bietet Reifenlösungen für unterschiedlichste Anforderungen bei winterlichen Straßenverhältnissen. Für Autofahrer, die auf saisonale Bereifung setzen, hat der Reifenhersteller mit dem Blizzak 6 einen Premium-Winterreifen speziell für die anspruchsvollen Bedingungen des europäischen Winters entwickelt. Er überzeugt mit hoher Mobilität und Kontrolle auf Schnee, ausgezeichneter Nassbremsleistung sowie einer gegenüber seinem Vorgänger verbesserten Laufleistung. Dank innovativer Technologien ist der Blizzak 6 zudem EV-ready und damit für Fahrzeuge aller Antriebsarten gleichermaßen geeignet.

Eine hochwertige Alternative für bestimmte Fahrprofile ist der Bridgestone Turanza All Season 6. Der Ganzjahresreifen verbindet eine sichere Bremsleistung zu jeder Jahreszeit mit ausgezeichneter Performance auf Schnee und einer verbesserten Laufleistung. Er eignet sich insbesondere für Autofahrer, die überwiegend im urbanen Raum oder in Regionen mit milderen Wintern unterwegs sind, häufig kürzere Strecken fahren und nur selten mit extremen winterlichen Bedingungen konfrontiert sind.

Für ein Höchstmaß an Sicherheit und Leistung empfehlen Experten jedoch grundsätzlich eine saisonale Bereifung. Speziell entwickelte Winter- und Sommerreifen können ihre jeweiligen Leistungseigenschaften unter anspruchsvollen saisonalen Witterungsbedingungen gezielter ausspielen.

Handlungsempfehlungen für Werkstatt und Handel

  • Prüfen Sie bei jedem Fahrzeug in der Werkstatt den Zustand der Reifen. Wie alt sind die Reifen und ist der optimale Reifenfülldruck eingestellt?
  • Sind die Reifen (unregelmäßig) abgefahren, weisen sie sichtbare Beschädigungen auf, sind Fremdkörper im Reifenprofil?
  • Erfragen Sie das individuelle Nutzungsprofil des Fahrers.
  • Damit stellt sich die Frage, ob eine saisonale Bereifung oder ein Ganzjahresreifen favorisiert wird. Informieren Sie über Vor- und Nachteile.
  • Gehen Sie in der Beratung auf das Reifenlabel ein.
  • Bieten Sie ihren Kunden kostenfreie Reifenchecks an, das erhöht die Akzeptanz und fördert die Kundenbindung.

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