
TecAlliance erweitert den TecDoc-Datenstandard auf Produktgruppen außerhalb des klassischen Ersatzteilgeschäfts. Mit „TecDoc Non-Spare Parts“ sollen künftig unter anderem Kfz-Zubehör, Werkstattausrüstung, Diagnosegeräte, Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien einheitlich erfasst und verwaltet werden können.
Hintergrund ist die wachsende Bedeutung dieser Produktgruppen im Automotive Aftermarket. Bislang liegen die entsprechenden Daten nach Angaben von TecAlliance häufig in unterschiedlichen Formaten wie Tabellen, PDF-Dokumenten, Lieferantenportalen oder kundenspezifischen Datenstrukturen vor. Dies erschwere unter anderem die Klassifizierung, Vergleichbarkeit und Auffindbarkeit der Produkte.
Einheitliche Strukturen für unterschiedliche Produktgruppen
TecDoc Non-Spare Parts setzt auf ein eigenes Datenmodell mit standardisierten Produktbezeichnungen, Suchstrukturen, produktspezifischen Merkmalen, Wertelisten und Klassifizierungen. Berücksichtigt werden sowohl fahrzeugbezogene Produkte wie Anhängerkupplungen, Dachträgersysteme oder Rückfahrkameras als auch universell einsetzbare Werkstattausrüstung, Diagnosegeräte und Werkzeuge.
„Produkte jenseits klassischer Ersatzteile entwickeln sich zu einem wichtigen Wachstumssegment im Automotive Aftermarket“, sagt Jürgen Weiland, Vice President Data Solutions bei TecAlliance. Mit dem neuen Standard wolle TecAlliance fragmentierte Produktdaten vereinheitlichen und digital nutzbar machen.
Davon sollen neben Herstellern künftig auch Großhändler, Distributoren, Marktplätze, Webshops und Werkstätten profitieren. TecAlliance verspricht unter anderem bessere Such- und Filtermöglichkeiten, weniger manuellen Pflegeaufwand und effizientere Katalogprozesse.
Auf der Automechanika Frankfurt stellt TecAlliance TecDoc Non-Spare Parts in Halle 3, Stand B50 vor.



