Pierburg mit weiteren Öldruck- und Ölstandsensoren

Die MS Motorservice International GmbH ergänzt ihr Produktprogramm mit weiteren Öldrucksensoren und Ölstandsensoren von Pierburg.
Ölstands- und Öldrucksensoren sind maßgeblich für den sicheren Betrieb des Motor
Foto: MS Motorservice

Der Ersatzteilspezialist setzt damit auf bewährtes Fachwissen im Bereich der Sensorik und Ölversorgung und plant, die beiden Sensorgruppen langfristig auszubauen. Mit den Öldrucksensoren deckt Motorservice aktuell über 38 Millionen Fahrzeuge im Pkw- und Nkw-Bereich ab. Die Ölstandsensoren sind für einen weltweiten Fahrzeugpark von über 93 Millionen Pkw verfügbar.

Eine zuverlässige Versorgung des Motors mit dem entsprechenden Motoröl ist entscheidend für einen runden Motorlauf und eine lange Lebensdauer. Motorservice bietet hierfür hochwertige Komponenten wie Ölkühler, Ölpumpen, Ölfilter sowie Öldruck- und Ölstandsensoren im Aftermarket an.

Öldrucksensoren

Der Öldrucksensor misst kontinuierlich den Öldruck im Motor und sendet die Informationen an das Motorsteuergerät. Damit stellt der Sensor eine ausreichende Ölversorgung sicher ─ und warnt bei abfallendem Öldruck, um teure Folgeschäden zu vermeiden. Moderne Fahrzeuge nutzen die Daten des Öldrucksensors außerdem für eine optimale Motorleistung und einen optimierten Kraftstoffverbrauch. Im Gegensatz zu Öldruckschaltern, die nur einen Alarm auslösen, wenn der Öldruck einen bestimmten Wert unterschreitet, liefern Öldrucksensoren präzise Werte. Löst der Öldrucksensor bei zu niedrigem Öldruck aus, kann dies auf Ölverlust, eine defekte Ölpumpe oder andere Defekte hinweisen.

Ölstandsensoren

Der Ölstandsensor erfasst die im Motor vorhandene Ölmenge, abhängig vom Betriebszustand, und ist eine zentrale Komponente des Motormanagementsystems. Heute ist der Sensor oftmals am Boden der Ölwanne angebracht und misst den Ölstand. Je nach Ausführung erfasst der Sensor auch die Temperatur und die Motorölqualität. Diese Informationen werden an das Steuergerät gesendet.

Bei Ölstandsensoren gibt es drei Funktionsprinzipien: Schwimmer-, Ultraschall- und Wärmesensoren. Motorservice bietet die Ölstandsensoren als Ultraschaller an. Der Ultraschallsensor wird von unten in die Ölwanne montiert und sendet Ultraschallwellen im Öl aus. Diese werden von der Oberfläche des Öls (Luft-Öl-Oberfläche) reflektiert. Der Sensor misst die Zeit vom Aussenden der Ultraschallwelle bis zum Eintreffen der reflektierten Ultraschallwelle. Auf diese Weise kann der Füllstand präzise gemessen und ausgegeben werden. Um Fehlern vorzubeugen, wird aus mehreren Messungen ein Mittelwert gebildet. Darüber hinaus erkennt das Motorsteuergerät spezielle Situationen, wie z. B. den Motorstart. Die Ultraschallsensoren erfassen zusätzlich die Temperatur. Diese hat ebenfalls einen Einfluss auf die Messung. Vorteile des Sensors sind kurze Ansprechzeiten und eine hohe Genauigkeit.

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