
ZF Aftermarket hat den Funktionsumfang seiner digitalen Plattform CorExpedia deutlich erweitert. Während die Lösung bislang nur für Komponenten der Marken Sachs und Wabco verfügbar war, können nun auch Altteile der Marken ZF und TRW über die Plattform digital zurückgegeben werden. Damit vereinheitlicht ZF den Altteilrücklauf markenübergreifend und schafft eine digitale Grundlage für eine effizientere Kreislaufwirtschaft im Aftermarket.
CorExpedia bündelt alle relevanten Schritte des Rückgabeprozesses auf einer Plattform. Nutzer erhalten in Echtzeit eine Übersicht über ausstehende Altteile, Informationen zu Logistik und Dokumentation sowie detaillierte Hinweise zu Verpackung und Versand. Händler und Werkstattpartner sehen auf einen Blick, welche Teile in welcher Menge und unter welchen Bedingungen zurückgegeben werden können. Darüber hinaus vereinfacht die Plattform die Erstellung von Rücksendeaufträgen und führt Anwender Schritt für Schritt durch den Verpackungs- und Versandprozess.
Mehr als ein Rückgabe-Tool
Die Partner sollen unmittelbar von den digitalen Prozessen profitieren. Der administrative Aufwand wird reduziert und der Altteilrücklauf beschleunigt. Nach der Prüfung der Altteile im Wiederaufarbeitungswerk erfolgen Pfandrückerstattungen schneller. Zusätzlich bietet ZF die Möglichkeit, den Transport der Altteile zu organisieren und die anfallenden Logistikkosten zu übernehmen. ZF selbst profitiert von einer verbesserten Planbarkeit der Altteilversorgung seiner Werke zur Wiederaufarbeitung von Altteilen.
„CorExpedia ist weit mehr als ein Rückgabe-Tool. Die Plattform bildet das digitale Rückgrat unserer Reman-Wertschöpfungskette“, erklärte Tomasz Galazka, Head of Global Remanufacturing Strategy & Business Development bei ZF Aftermarket. Ein einheitlicher Prozess über alle Marken und Märkte hinweg ermögliche Partnern effizienteres Arbeiten und sichere gleichzeitig die Verfügbarkeit der Altteile.
Wiederaufarbeitung fest in der ZF-DNA verankert
Philippe Colpron, Leiter ZF Aftermarket und Executive Vice President der ZF Group, betonte die strategische Bedeutung des Themas: Die Wiederaufarbeitung sei seit Jahrzehnten fest in der DNA von ZF verankert und leiste einen entscheidenden Beitrag zur Abfallvermeidung, Ressourcenschonung und Verlängerung von Produktlebenszyklen. Mit mehr als 7.300 wiederaufgearbeiteten Produkten, die an 20 Standorten weltweit gefertigt werden, zählt ZF zu den führenden Anbietern im Aftermarket.“
Ab dem 8. September präsentiert ZF auf der Automechanika Frankfurt in Frankfurt am Main seine Lösungen – mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus.

