Alex Tabone und Wolfgang Sakals verlassen Autodoc

Drei Führungskräfte in kurzer Zeit – bei Autodoc häufen sich aktuell die Abgänge auf Managementebene. Nach Frankreich-Chef Franck Millet verlassen jetzt auch COO Alex Tabone und Autodoc-Pro-Manager Wolfgang Sakals den Teilehändler.
COO Alex Tabone und Wolfgang Sakals, Country Manager DACH für Autodoc Pro, haben den Online-Teilehändler Autodoc verlassen. Foto: Autodoc / Privat

Nach dem jüngst erfolgten Ausscheiden von Frankreich-Chef Franck Millet muss der Online-Teilehändler Autodoc zwei weitere bedeutende Abgänge verkraften. Wie die Redaktion Parts & Service News aus zuverlässiger Quelle erfuhr, haben sowohl COO Alex Tabone (links im Foto) als auch Wolfgang Sakals (re.) von Autodoc Pro ihren Abschied angekündigt. Die Autodoc-Kommunikationsabteilung bestätigte die beiden Personalien.

„Wir bestätigen, dass nach Franck Millet auch Alex Tabone und Wolfgang Sakals das Unternehmen verlassen haben. Diese personellen Veränderungen sind jeweils spezifischer und individueller Natur. Wir danken allen dreien für ihren Einsatz und ihren großen Beitrag zur bisherigen Entwicklung“, heißt es in der schriftlichen Antwort auf unsere Anfrage.

Alex Tabone war seit Oktober 2013 bei Autodoc tätig. Seit 2021 war er als Senior Vice President B2B & Private Brands auch maßgeblich am Aufbau von Autodoc Pro beteiligt. In diesem Unternehmensbereich hat der Teilehändler sein Geschäft mit professionellen Kunden gebündelt. Im Herbst 2022 übernahm Tabone die Position des Chief Operating Officers (COO) von Autodoc.

Mit Wolfgang Sakals verlässt ein weiterer wichtiger Manager das Unternehmen. Nach langjährigen Stationen bei Wütschner Fahrzeugteile und SBS Automotive kam Sakals im November 2024 zu Autodoc. Als Country Manager DACH für Autodoc Pro lag auch sein Arbeitsschwerpunkt auf dem Geschäft mit Werkstätten und Flottenkunden.

Autodoc will am B2B-Geschäft festhalten

Trotz der drei aktuellen Personalien unterstreicht der Online-Teilehändler, weiterhin uneingeschränkt an seinem B2B-Geschäft mit Autodoc Pro festhalten zu wollen. „Der Bereich wird nahtlos unter der Leitung unserer erfahrenen europäischen Managementteams weitergeführt, so dass die vollständige Kontinuität des Betriebs, aller Projekte und der Servicequalität für unsere Partner und Kunden in allen Märkten gewährleistet ist“, heißt es von Seiten des Unternehmens. Die Priorität liege nun darauf, „die Marktposition zu festigen und die Balance zwischen Wachstum und Profitabilität sicherzustellen“.

Den Weggang der drei Führungskräfte will Autodoc nun zum Anlass nehmen, die internen Strukturen und die strategische Ausrichtung zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

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