
Mit einem Gesamtumsatz von über 160 Millionen Euro hat Maha das Geschäftsjahr 2025/26 erfolgreich abgeschlossen. Das Stiftungsunternehmen mit Hauptsitz im bayerischen Haldenwang behauptet damit seine Position als einer der weltweit führenden Hersteller von Fahrzeugprüf- und Hebetechnik und bleibt auch in einem Marktumfeld stabil, das von wirtschaftlicher Unsicherheit und strukturellen Veränderungen geprägt ist.
Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt einen klaren Aufwärtstrend. Lediglich das Geschäftsjahr 2024/25 war durch die konzernweite Einführung von SAP geprägt, die temporär zu längeren Durchlaufzeiten und einem moderaten Umsatzrückgang führte. Mit dem nun erzielten Rekordergebnis sieht das Unternehmen diese Phase erfolgreich abgeschlossen. Im Vergleich zu vor fünf Jahren entspricht die Entwicklung einem Umsatzwachstum von rund 27 Prozent.
„Rekordumsatz ist kein Anlass, sich zurückzulehnen“
Für Geschäftsführer Dr. Peter Geigle ist der Rekordwert jedoch kein Grund zur Selbstzufriedenheit. „Ein Rekordjahr ist für uns kein Anlass, sich zurückzulehnen, sondern die Grundlage, mit Nachdruck weiterzugehen“, betont er. Investiert werde gezielt in den Ausbau des Standorts Haldenwang, die Entwicklung neuer Produkte, in Forschung und Entwicklung sowie die internationale Sichtbarkeit der Marke.
Am Hauptsitz im Allgäu sollen Produktion und Logistik weiter modernisiert werden, um steigende Auftragsvolumina effizient bewältigen zu können. Gleichzeitig richtet Maha den Blick verstärkt auf Zukunftsfelder wie die Prüfung teilautonomer Fahrzeuge, die Kalibrierung von Fahrerassistenzsystemen und automatisierte Prüfsysteme.
Technologische Entwicklung spielt dem Unternehmen in die Karten
Die Bedeutung dieser Technologien wächst mit dem Wandel der Mobilität. Elektrifizierung, zunehmende Automatisierung und höhere Anforderungen an die Verkehrssicherheit verändern die Anforderungen an Werkstätten, Prüfstellen und Betreiber von Prüfinfrastrukturen weltweit. Entsprechend steigt die Nachfrage nach präzisen und integrierten Prüflösungen.
Von dieser Entwicklung profitiert Maha nach eigenen Angaben durch seine internationale Präsenz, die enge Verzahnung von Hardware, Software und Serviceleistungen sowie eine starke technologische Position im Markt. Jüngste Großprojekte, darunter die Modernisierung der Fahrzeugprüfinfrastruktur in Nordirland, verdeutlichen den Trend hin zu umfassenden Systemlösungen aus einer Hand.
Mit dem Rekordumsatz sieht sich das Unternehmen für die kommenden Jahre gut aufgestellt. „Wir handeln aus einer Position der Stärke“, sagt Geigle. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit böten Investitionen die größten Chancen, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig auszubauen und weiteres Wachstum zu sichern.


