Wolfgang Sakals wechselt zu Partstec

Nach seinem Ausscheiden bei Autodoc Pro wechselt Wolfgang Sakals zum 1. November zum bayerischen Handelsunternehmen Partstec. Als Sales Director verantwortet er den Aufbau und die Weiterentwicklung des Exportgeschäfts.
Künftig bringt Wolfgang Sakals seine Vertriebsexpertise bei Partstec ein.
Foto: Privat

Mit inzwischen 23 Jahren Erfahrung im Aftermarket, insbesondere im Vertrieb, zählt Wolfgang Sakals zu den erfahrenen Managern der Branche. 2024 wechselte er von SBS Automotive, das mittlerweile unter Borg Newman firmiert, zu Autodoc Pro. Dort war er mit dem Aufbau des B2B-Geschäfts mit Flottenkunden und Werkstätten betraut.

Nach einem Strategiewechsel der Unternehmensleitung (wir berichteten) verließ Sakals Mitte des Jahres gemeinsam mit Alex Tabone und Franck Millet den Online-Teilehändler. Nun steht fest, wo er seine Expertise künftig einbringen wird: beim Höchstädter Motorenteilespezialisten Partstec. Das Unternehmen hat sich auf Motorteile und motornahe Komponenten spezialisiert. Zum Sortiment gehören unter anderem AGR- und SCR-Komponenten, Steuerkettensätze, Pumpen sowie weitere ergänzende Motorteile.

In seiner neuen Funktion als Sales Director soll Sakals insbesondere das internationale Geschäft ausbauen. Im Fokus steht dabei die Expansion nach Frankreich, in die Benelux-Länder und in die Schweiz. Gegenüber Parts & Service News erklärte Sakals, dass er viele der Produktgruppen, auf die sich Partstec konzentriert, bereits aus früheren Tätigkeiten gut kenne. Dadurch könne er die Chancen und Risiken in den jeweiligen Märkten fundiert einschätzen.

Welche Länder haben für die weitere Expansion von PartsTec Priorität?

Wolfgang Sakals: Unser Fokus liegt klar auf dem weiteren Ausbau unserer Kernmärkte. Dazu zählen insbesondere Frankreich, Spanien, Italien, die Schweiz sowie die Benelux-Länder. In diesen Märkten wollen wir unsere Präsenz weiterentwickeln und das bestehende Geschäft ausbauen. Gleichzeitig halten wir uns mit Blick auf die weitere Expansion bewusst alle Optionen offen. So können wir flexibel reagieren, wenn sich in anderen Märkten neue Chancen und interessante Möglichkeiten ergeben.

Über welche Vertriebskanäle will Partstec dort wachsen?

Wolfgang Sakals: Beim weiteren Wachstum setzen wir auf mehrere etablierte Vertriebskanäle. Dazu gehören insbesondere ITGs(International Trade Groups), der Großhandel sowie Distributoren. Über diese Strukturen wollen wir unsere Präsenz in den jeweiligen Märkten weiter ausbauen und die Entwicklung unseres internationalen Geschäfts vorantreiben.

Und welches Ziel hat Partstec für den Export gesetzt?

Wolfgang Sakals:  Der Exportanteil von PartsTec befindet sich aktuell noch im Aufbau. Für 2026 haben wir uns vorgenommen, diesen Anteil deutlich zu steigern und das Exportgeschäft strukturiert weiterzuentwickeln. Dabei geht es für uns vor allem darum, die internationale Entwicklung gezielt voranzutreiben und den Export Schritt für Schritt weiter auszubauen.

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