
Trotz steigender Kosten und rückläufiger Stückzahlen im Reifenabsatz konnten die Unternehmen der deutschen Reifenhandels- und -servicebranche im Geschäftsjahr 2025 positive betriebswirtschaftliche Ergebnisse erwirtschaften. Das vermeldet der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV).
Die aktuelle Auswertung des BRV-Jahresbetriebsvergleichs 2025 für den Reifenfachhandel zeigt den Angaben zufolge über alle Betriebstypen hinweg ein durchschnittliches Umsatzplus von 3,4 % und eine Steigerung des Gesamt-Rohertrags von 5,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Rendite für das Gesamtjahr liegt im Durchschnitt der Branche bei 1,6 % vom Umsatz (Vorjahr: 1,4 %). Klassische, nicht-filialisierte Reifenhandelsbetriebe lagen mit 5,4 % Umsatzrendite (Vorjahr 4,6 %) weit über dem Branchenschnitt, vermeldet der Verband. Auf der Kostenseite waren insbesondere die Aufwendungen für das Personal für Mehrausgaben verantwortlich (+ 7,3 %).
„Die Ergebnisse des Jahresbetriebsvergleichs 2025 zeigen auch, dass das Geschäftsfeld Serviceleistungen weiter ausgebaut wurde“, erklärt BRV-Geschäftsführer Yorick M. Lowin. „Der Umsatz mit Reifenservice-Dienstleistungen ist im Branchenschnitt um 4,9 %, der Umsatz mit Autoservice um 9,4 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.“ Genau das müsse weiterhin die Strategie in einem Markt sein, der wie das Reifenersatzgeschäft mengenmäßig weitgehend gesättigt ist und im laufenden Geschäftsjahr auch kaum Wachstumsimpulse erwarten lässt.
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