Trotz schwacher Konjunktur: Autoteilehandel legt im ersten Quartal zu

Eine Mehrheit der GVA-Mitgliedsunternehmen konnte die Umsätze zum Jahresstart deutlich steigern. Rückenwind kommt dabei auch vom wiederbelebten Geschäft mit gebrauchten Pkw und Nutzfahrzeugen.
Foto: Ingo Jagels / PSN

Während die deutsche Wirtschaft weiterhin in der Krise steckt und auf wirkungsvolle Reformen hofft, marschiert der freie Kfz-Teilehandel mit guten Ergebnissen ins Frühjahr. So konnten rund 60 Prozent der GVA-Mitglieder ihre Umsätze im ersten Quartal 2026 steigern. Das geht aus der aktuellen Mitgliederbefragung des Verbands hervor.

In Summe verzeichneten die befragten Unternehmen in den ersten drei Monaten ein Umsatzplus von 4,9 Prozent. „Mit diesem Schwung gehen unsere Mitglieder in den weiteren Jahresverlauf“, freut sich GVA-Präsident Thomas Vollmar. Fast 70 Prozent der Unternehmen gehen laut der aktuellen Umfrage von steigenden Umsätzen im Gesamtjahr aus.

Belebung im GW-Geschäft

Auch bei den Besitzumschreibungen von Pkw und Nfz gab es zuletzt positive Impulse. So berichteten die Handels- und Industriebeiräte des Gesamtverbands Autoteile-Handel e.V. (GVA) bereits Anfang März mit Blick auf die schwachen ersten zwei Monate des Jahres über massive Nachholeffekte.

So lag die Zahl der Besitzumschreibungen bei gebrauchten Pkw im März knapp 9,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Insgesamt wurden rund 605.000 gebrauchte Fahrzeuge gehandelt. Durch das gute Ergebnis im März sank das Minus im ersten Quartal 2026 auf 1,6 Prozent.

Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich im Nkw-Bereich. Im März 2026 wechselten knapp 42.000 gebrauchte Nutzfahrzeuge den Besitzer, was einem Plus von 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Mit diesem starken Plus konnten die schwachen Monate Januar und Februar nahezu ausgeglichen werden. Unterm Strich lag das Minus in diesem Segment im ersten Quartal bei lediglich 0,4 Prozent.

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