
Der wachsende Bedarf an AGM- und EFB-Batterien sowie die zunehmende Verbreitung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen verändert die Anforderungen an das Batteriesortiment. Welche Typen künftig gefragt sind und welche Bestände dafür benötigt werden, will GS Yuasa mit seinem neuen Konzept „SalesIQ“ ermitteln. Wie das Unternehmen mitteilt, verbindet es dazu europäische Fahrzeugbestandsdaten mit Batteriezuordnungen, Verkaufs- und Austauschtrends sowie Erfahrungen aus mehr als 75 Partnerschaften in der Erstausrüstung. Ergänzend kommen KI-gestützte Analysen zum Einsatz.
SalesIQ umfasst drei Bereiche: RangeVision liefert Prognosen und Empfehlungen für die Sortimentsplanung. ForecastEdge soll helfen, Lagerbestände an der erwarteten Nachfrage auszurichten. Ziel ist es, die Lieferfähigkeit zu verbessern und zugleich die Kapitalbindung zu begrenzen. FitSmart ergänzt die Planung um Unterstützung im Tagesgeschäft – etwa durch Batteriesuchsysteme, Diagnosetools, technische Informationen und Schulungen.
Bedarf frühzeitig erkennen
Für Werkstätten stehen dabei die passende Batterieauswahl und zusätzliche Serviceangebote im Mittelpunkt. Regelmäßige Batterietests sowie Lade- und Wartungsleistungen sollen helfen, Austauschbedarf frühzeitig zu erkennen und Umsatzpotenziale zu erschließen.
Als wesentlichen Treiber nennt GS Yuasa die zunehmende Verbreitung von AGM- und EFB-Batterien. Nach Einschätzung des Herstellers wird deren Ersatzbedarf bis 2028 den Bedarf an konventionellen Starterbatterien übersteigen. Auch bei Elektrofahrzeugen bleibt die 12-Volt-Batterie für die Versorgung wichtiger Fahrzeugsysteme relevant.
„Mit SalesIQ unterstützen wir Teilehandel und Werkstätten dabei, Marktveränderungen frühzeitig zu erkennen und daraus konkrete Geschäftschancen zu entwickeln“, erklärt Erik Rothe, Group Sales Manager bei GS Yuasa Battery Deutschland.



