GVA-Mitgliederbefragung: Positive Entwicklung im freien Teilehandel

Während die allgemeine Konjunktur weiter vor sich hin dümpelt, läuft das Geschäft mit Kfz-Ersatzteilen weiterhin gut. Im Jahr 2025 stieg der Umsatz um 3,6 Prozent.
GVA-Präsident Thomas Vollmar. Foto: Ingo Jagels / PSN

Während die Konjunktur in Deutschland im vergangenen Jahr nur ganz leicht gewachsen ist, freut sich der freie Kfz-Teilehandel weiterhin über gute Geschäfte. So ist der Umsatz mit Autoteilen im Jahr 2025 nominal um 3,6 Prozent gestiegen. Das berichtet der Gesamtverband Autoteile-Handel e.V. (GVA).

Das Umsatzplus deckt sich mit den Ergebnissen der aktuellen Mitgliederbefragung des Verbands. Demnach verzeichneten über 70 Prozent der Unternehmen im vergangenen Jahr steigende Umsätze (75 Prozent beim Handel und knapp 70 Prozent bei den Industriemitgliedern). Dementsprechend positiv äußert sich GVA-Präsident Thomas Vollmar: „Der freie Teilemarkt zeigt sich wieder robust. Millionen Autofahrer vertrauen der Qualität unserer Mitglieder. Wir halten Deutschland mobil.“

Zwei Faktoren haben nach Angaben des GVA die Entwicklung begünstigt: Zum einen hat sich die Zahl der Besitzumschreibungen auf einem guten Niveau von sieben Millionen Kraftfahrzeugen (Pkw und Nfz) eingependelt, zum anderen liegt die Werkstattauslastung stabil bei 90 Prozent. Angesichts dieser Bedingungen gehen die GVA-Mitglieder zuversichtlich ins Jahr 2026. Etwa 83 Prozent erwarten weiter steigende Umsätze.

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